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Baum des Lebens - Quelle

Das letzte halbe Jahr hab ich es mit meinen Bäumen. Berichtete ich euch neulich noch vom Zeitenbaum meiner Welt, kommt heute nochmals das ursprüngliche Relikt aus Mythen und Sagen. Dieses mal steht aber nicht der Baum an sich im Vordergrund. 

Baum des Lebens - Quelle

Zu dem Baum des Lebens hatte ich im August dieses Jahres schon einmal einen Beitrag verfasst. Dort ging es allgemein um den Baum als Symbol. War es dort nur ein kleiner Exkurs mit ein paar zusätzlichen Bildchen kläglicher Versuche meiner eigenen Darstellung zu interpretieren, geht es mit diesem Bild hier mehr um dessen Quelle. Also seinen Standort und dessen Bedeutung in meiner Welt. 


Gott schuff diesen Baum und hauchte ihm Leben ein. Er erscheint recht klein und gewöhnlich. Er beherbergt ein Inneres. Dort heißt es, soll ein wertvoller und sagenumwobener Schatz liegen. Viele versuchten sich darin ihn zu ergattern. Erfolglos. weil er von etwas behütet wird. Von was weis aber keiner. 


Die steinigen Rückstände, lassen auf eine Ruine schließen. Einst ein Gebäude zum Schutz des Baumes? Die sonderbaren Zeichen auf manchen  Stücken sind Hinweise auf etwas Magischen. Also vielleicht auch ein Schutzwall. Eine Mauer mit einem magischen Bannkreis versehen. Nachts schimmern die merkwürdigen roten Symbole und bei Vollmond leuchten sie hell auf. Die Umgebung und der Baum selbst bleiben aber scheinbar unverändert.

 

Auffällig ist, dass alles im flachen Gewässer liegt. Es ist so glasklar, dass man die Reichweite der Wurzeln deutlich erkennen kann. An einer bestimmten Stelle beim Baum wird das Wasser verdächtig tiefer. Hier liegt der Eingang ins Innere des Prachtstücks. Herrscht hier das Wunder durch Gottes Hand schon von Anbeginn der Zeit: "Außen klein, aber fein - und Innen riesig und mächtig." Anders als beim Heiligen Priestertum. Dort vermochte es fremden Besucher schon verwirrend - dennoch war das Gebäude strukturiert und geordnet aufgebaut. In diesem Baum allerdings ist das reinste Labyrinth! Gefangen in überwiegender Dunkelheit, quälen sich nur an wenige Stellen helle Brüche durch. Doch ein Hinweis auf den richtigen Weg nach drinnen oder wieder nach draußen gibt es nicht. Interessant ist der Aufstieg in die Krone trotzdem, weil man statt nach unten - entgegen des physikalischen Gesetztes, nach oben läuft.

 

Häufig wird gemunkelt, dass der Schatz sich im Zentrum des Irrgartens befindet - aber sicher ist das nicht. Es soll sich hierbei um ein sehr altes und vor allem Menschen sehnsüchtiges Relikt handeln, das Wünsche erfüllen kann. Da der Baum heilig  ist, befindet er sich an einem Ort, weit abseits einer leichten Erreichbarkeit. Es ist umstritten, ob es an diesem Platz wirklich weitreichend leer und weiß ist oder er sich in einer Art Höhle befindet, die oben eine große Öffnung für den Lichteinfall der Offenbarung bereithält. Er ist also selbst in meiner Welt noch immer ein fragwürdiges Rätsel.  Fakt ist aber, er führt der Natur das Leben ein. Gemeint sind damit die Wiesen, Pflanzen und Blumen aller Art.

P.S. : Die Zeichnung ist als Hintergrund bei der Magical Nin´s Sammlung als Vorschaubild zum Einsatz gekommen. 

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