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Mein Arbeitsplatz

Der Ort an dem alles geschaffen wird. Das Heiligtum fast jeden Künstlers. Ein kleines Reich in der die Kreativität erst so richtig seinen Lauf und Gestalt annimmt.  Wie mein Arbeitsplatz aussieht, was sich auf ihn tümmelt und warum mir dieser so wichtig ist erfahrt ihr nachfolgend.

Ich verfolge schon sehr lange den Blog Online-Zeichenkurs. Ihr Artikel "Mein neuer Arbeitsplatz" hat mich inspiriert auch dazu einen Beitrag zu verfassen.

Arbeitsbereich
Arbeitsbereich

Mit der eigenen Wohnung habe ich mir einen lang ersehnten Traum erfüllt. Seit ich zunehmend mehr an Zeichen-Utensilien und einen umfangreicheren Schreib- und Computerbedarf habe, wünschte ich mir so einen Winkel-Schreibtisch. Gedanklich wusste ich solch einen auf Anhieb schon eingerichtet und wie ich diesen benutzen möchte.  Dies ist mir auch gut bei der Umsetzung gelungen. Da ich ein Mensch von klar strukturierten und abgrenzten Bereichen bin, sieht so auch vorwiegend mein Arbeitsbereich aus:

Malbereich
Malbereich
Computerbereich
Computerbereich

Die linke, in den Raum gehende Platte stellt den Zeichenbereich dar.  Hier habe ich sämtliche Stifte, Pinsel und Federn sofort für den Einsatz parat. Die Fläche ist schön groß zum Ausbreiten und wird auch zu jeder Zeit bei nicht Gebrauch gleich wieder frei geräumt. Sie dient nämlich auch als zwischenzeitliche Ablage von Bürokratischem. Sprich, hier werden auch Unterschriften und Post drauf vorbereitet. Auch wird der Platz als Zwischenablage von Kopien und Ausdrucke sowie Sortierungen genutzt. 

 

Der Computerbereich dagegen ist eher für die Digitalisierungen ausgelegt. Dazu gehört auch der Drucker. Der Bereich zieht sich also die ganze längliche Seite an der Wand, einschließlich dem verbindenden Eck der zwei Arbeitsplatten. Für digitale Arbeiten stehen mir selbstverständlich weitere technische Geräte zur Verfügung. So dient mir der Convertible z.B. meist zum parallelen Surfen, Musik hören oder recherchieren während der Arbeit an den aufwendigen und umfangreichen Programmen mit dem PC. (Ihr merkt, auch hier wird getrennt).

 

Der Computerbereich vermischt sich aber auch etwas mit einem Bürotisch. Daher gibt es hier auch noch eine Ablage (inzwischen mit Beschriftung versehen) und häufig andere gebräuchliche Büroartikel. In der Ablage sind die Festplatten, Klarsichtfolien und ein Fach für verschiedene Papierblöcke. Die drei oberen Fächer sind für Bearbeitungsprozesse. angelegt. Das Oberste ist für essentiell wichtige Angelegenheiten, ein anderes für die privaten Sachen und ein weiteres Fach dient dem "Fertig" und bereit zum wegräumen. 

Zeichenzeug
Zeichenzeug
IT-Helfer
IT-Helfer
Tuschutensilien
Tuschutensilien
Fotoausrüstung
Fotoausrüstung
Bastelkram
Bastelkram

Die oben aufgeführten kleinen Bilder zeigen im großen und Ganzen die von mir am meist verwendeten Materialien und Werkzeuge. Es ist ein bunt gemischtes Sortiment aus klassisch, traditionellen und  Modernen. Das Inventar entspricht wohl aber immer noch am ehesten dem eines Amateurs bis Fortgeschrittenen Künstler. Doch die Hauptsache ist doch, das man weis sie zu verwenden und Spaß dabei hat.

 

Meine Ordnung wird von möglichst vielen unterschiedlichen Farben geprägt. Das ist ein System mit dem ich am besten arbeiten kann. Farben haften sich besser in meine Erinnerung und ich kann dadurch besser Verbindungen zu den darin befindlichen Inhalten aufbauen. An der Stelle ist es also wichtig, nicht ständig die Farben zu einer Kategorie zu wechseln oder gar selbe für zwei unterschiedliche Themen zu nutzen. 

Archiv
Archiv

Jetzt noch zu einigen Macken und Probleme. Ich lege Wert auf meine eigenen vier Wände. Diese müssen nicht übermäßig  viel Quadratmeter haben. Wichtig ist, dass ich mein ganzen Kram überschaubar unterkriege und vor allem, dass ich mich darin "einsperren", vor der Welt "wegschließen" kann. Das ist für mich und meiner (kreativen) Entfaltung besonders von hoher Priorität. Nur so fühle ich mich frei und unbeobachtet. Das lässt zu, dass ich  Gedanken laut aussprechen oder anderweitig Gespräche führen kann. Etwas laut vor sich her sagen oder etwas nochmal zu lesen kann einem den Effekt davon bewusst machen. Ist zum Beispiel beim Geschichten schreiben für mich als Reflexion ideal. Besonders wenn es dabei geht Gefühle rüber zu bringen. Daher mag ich es nicht sonderlich wenn mir jemand über die Schulter schaut. Ich kann auch auf Anhieb nicht einfach so loslegen. Meine Fantasie ist dann gehemmt. Sie ist nicht abrufbar.Bei mir brauch es meist vorher immer eine Idee als solide Grundbasis. Ein arbeiten in der Öffentlichkeit ist für mich undenkbar. Ruhe ist für mich (ggf. neben laufender Musik  beim Zeichnen) notwendig. Das bieten mir nur ein Zimmer und meine eigene kleine Welt, fern der Realität. 


Auffällig dürfte sein, dass ich (noch) kein Regal oder eine Pinnwand über den Schreibtisch hängen habe. Auch steht unter den Arbeitsplatten nur ein Rollcontainer. In diesem sich der übliche Kleinkram von Bürobedarf und ein wenig Technisches befindet. Also Kleber, Taschenrechner, Trennstreifen, Druckpapier, Kritzelblätter usw.  Doch es sei gesagt, dass das Zimmer sich genau wie der Rest der Wohnung noch immer weiter beim Erweitern befindet. Einiges kommt also noch mit den Jahren noch dazu.


Wie ist euer Arbeitsplatz so aufgestellt? Ganz gleich ob beruflich oder privat und welchem Bereich ihr aktiv seit. Beschreibt mir einfach mal eure Macken oder Vorlieben bzw. Probleme hinsichtlich des Ortes an dem ihr euch am meisten aufhaltet.

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